Englisch ist in aller Munde. Wir joggen, facetimen und kaufen Coffee to go. Viele Deutsche finden das unheimlich, und sie befürchten, dass unsere Sprache schon bald verschwinden könnte. Daher stellt sich die Frage: Wie viel Englisch verträgt die deutsche Sprache?
Text: Emma Lenz Mann, Featurefoto: Shutterstock.com/Andrey Cherepanov
Wie erinnern wir an die Vergangenheit? In den USA wird diese Frage gerade diskutiert. Es geht dabei vor allem um Statuen, die an die Südstaaten-Generäle während des Bürgerkrieges erinnern. In Deutschland fragt man sich schon seit Jahrzehnten, wie man mit dem Holocaust umgehen soll. Die Nazis haben in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts Millionen Menschen getötet. Ein Künstler hatte eine Idee, wie man an sie in der Öffentlichkeit erinnert. Doch auch seine Idee ist umstritten.
Am 24. September wird in Deutschland ein neues Parlament gewählt. Doch wie auch immer die Wahl ausgeht, Deutschlands Bundespräsident bleibt Frank-Walter Steinmeier von der SPD. Phillip Reeves stellt ihn vor.
Der Unterricht der GLC findet im Gebäude und den Räumen der Deutschen Schule Washington in Potomac statt – hier seht ihr, wie es dort aussieht.
Durch diese Tür kommen die Schüler und Schülerinnen jeden Samstagmorgen. Hier ist sozusagen der offizielle Start der Schule. Foto: Aaron Caneva
Dieser Gnom wurde vor circa 20 Jahren von einem ehemaligen Schüler der Deutschen Schule geschaffen. Vom Parkplatz aus wirft er einen prüfenden Blick auf die Schule und so auf die deutsche Sprache und Kultur. Foto: Joshua Caneva
In den letzten Jahren ist die Sprachschule sehr gewachsen und darum gibt es nicht genügend Parkplätze. Aus diesem Grund müssen viele Schüler mit dem Bus zur Schule kommen und von ihren Eltern an einer Sammelstelle abgeliefert werden. Foto: Aaron Caneva
Viele Eltern finden, dass die Deutsche Schule ein idealer Platz ist, in der neuen Bibliothek, die ganz mit Glas umschlossen ist, zu arbeiten oder sich in einem neuen Buch zu verlieren. Foto: Phillip Reeves
Dieses ist der Blick vom Erdgeschoss in das Untergeschoss der Grundschule. Hier dominieren helles Tageslicht und kreative Mobiles den Raum. Foto: Emma Lenz-Mann
Das Innere des Naturwissenschaftsgebäudes ist sehr modern. Es gibt große Fensterfronten, klare Linien, helle Farben und modernes Design. Foto: Emma Lenz-Mann
Viele Eltern, wie hier Marion Lange, suchen sich in der großen Schule einen komfortablen Platz aus und vertiefen sich in eine Zeitung, bis die Kinder fertig sind mit dem Unterricht. Foto: Phillip Reeves
Das futuristische Naturwissenschaftsgebäude ist die neuste Ergänzung an der Schule. Die Architektur des Gebäudes allein ist einen Besuch wert. Foto: Emma Lenz-Mann
Im Unterricht muss man lange still sitzen, deswegen gibt es an der GLC eine fünfzehnminütige Pause zwischen den beiden Unterrichtsstunden, in der sich die Schüler austoben können. Alle wollen nach draußen: In der Pause spielen viele Schüler mit ihren Freunden und ihren Kommilitonen Fußball, Versteck und viele weitere Spiele. Foto: Nicholas Polansky
Der Parkplatz der Schule ist immer gut besetzt. Foto: Joshua Caneva
Die Cafeteria ist das Zentrum der Sprachschule am Samstag. Hier gibt es viel zu essen und genügend Tische für die Eltern, um zu arbeiten und sich zu unterhalten. Foto: Phillip Reeves
Auch selbstgemachten Kuchen gibt es in der Cafeteria in der Pause zu essen, von Apfelkuchen bis Schokoladenkuchen. Ein Stück ist für viele Eltern genau das Richtige, während sie auf das Ende des Unterrichts warten. Foto: Phillip Reeves
Jedes Kind mag sich in der Pause eine Brezel oder eine Wurst holen. Die traditionell gemachten Spezialitäten sind oft am Ende des Schultags ausverkauft. Foto: Phillip Reeves
Für die Schüler der Grundschule ist die Pause eine Chance, alle Energie des Wochenendes rauszulassen und sich auszutoben, etwas, was Lehrer und Eltern sehr zu schätzen wissen. Die Kinder spielen auch gerne mit ihren Freunden im Boulevard zwischen dem Hauptgebäude und der Grundschule. Foto: Nicholas Polansky
Die Stützbalken der Balkons des Hauptgebäudes sind für die kleinen Schüler auch ein guter Platz, um sich zu verstecken. Das Versteckspiel ist eines der Lieblingsspiele der Kinder. Foto: Nicholas Polansky
Eine der Lieblingsaktivitäten der Schüler während der Pause ist ein großes Fußballspiel, bei dem alle mitmachen: Kinder von der Grundschule genauso wie die aus den DSD-Kursen. Regen oder Sonne, während der Pause wird im deutschen Stil immer Fußball gespielt. Foto: Nicholas Polansky
Die Schule hat eine Bücherei mit Computern – und echten Büchern. Foto: Joshua Caneva
Das Gebäude der Deutschen Schule Washington, in dem auch die Klassen der GLC unterrichtet werden. Foto: GLC
Gerade für einen Botschafter ist es wichtig, Sprachen zu lernen, erklärt der deutsche Botschafter Dr. Peter Wittig im Interview mit WORTSPIEL und verrät, was er an Deutschland vermisst, warum er Botschafter wurde und was er von der doppelten Staatsbürgerschaft hält.
Interview: Emma Lenz-Mann, Phillip Reeves, Nicholas Polansky, Featurefoto: Aaron Caneva
Am 20. Mai feierten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Gäste und die GLC-Belegschaft das 40jährigen Jubiläum. WORTSPIEL hat Eindrücke gesammelt.
Vorstandsvorsitzender Dr. Al Zeitoun überreicht Schulleiterin Kerstin Hopkins ein besonderes Geschenk – eine Collage von Bildern von dem Botschaftsempfang zum 40-jährigen Jubiläum der GLC. Foto: Phillip Reeves
Petra Palenzatis, Schulleiterin der Deutschen Schule gratuliert der GLC zum Jubiläum. Foto: Christina Bergmann
Für mehrere Lehrerinnen war dieses Jahr ihr letztes an der GLC. Sie wurden von Frau Hopkins während der Feier mit Blumensträußen verabschiedet. Foto: Phillip Reeves
Eine GLC-Lehrerin malt Diamanten auf die Stirn eines der Kinder. Mit vielen verschiedenen Farben und Pinseln kann man vieles malen. Wie die langen Schlangen zeigen, lieben Kinder diese Malerei. Foto: Emma Lenz-Mann
Dieses ist ein Teil einer Bilderserie zum GLC-Jubiläum mit verschiedenen Farben und gemaltem Feuerwerk. Viele Kinder und ihre Eltern beteiligten sich an dem Werk. Foto: Emma Lenz-Mann
Zur Feier gab es direkt von der Küche heiße Bratwürste, Semmeln, “Coleslaw” und Kartoffelsalat. Foto: Aaron Caneva
Die Shamans of Sound Band aus Maryland spielte als Debütvortrag während des Festes Reggae und Neo-Soul Musik. Sängerin Navisa Yasmin Hunter ist Lehrerin an der GLC und der Gitarren- und Posaunenspieler Timmy McGowan, der nur heute dabei war, ist in der GLC DSDI Klasse. Foto: Phillip Reeves
Ein kleiner Junge erhält von einem Mitglied der Shamans of Sound Gratis-Unterricht im Trommeln. Foto: Joshua Caneva
Das Fest hatte in der Nähe der Band einen typisch deutschen Biergarten, wo Feiernde sich ausruhen und das Essen mit Freunden genießen konnten. Foto: Phillip Reeves
Schulleiterin Frau Hopkins malt mit Kindern an einem schönen Bild der Bilderserie für die Vierzig-Jahr Feier der GLC. Foto: Emma Lenz-Mann
Die kleinen Kindern hatten großes Interesse an der Hüpfburg. Wie man sieht war auch die Gesichtsmalerei sehr beliebt. Foto: Aaron Caneva
Wer ein bisschen feierlicher sein wollte, konnte sich kostenlos Sekt holen oder auch Orangensaft dazu mischen. Foto: Aaron Caneva
Bei schönem Wetter gab es genügend alkoholfreie Getränke für die Besucher. Für die Eltern gab es auch ein erfrischendes Bier vom Fass Foto: Aaron Caneva
Zum 40jährigen Bestehen der Deutschen Sprachschule Washington gratuliere ich im Namen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) sehr herzlich den Schülern, Eltern, Lehrern und Mitarbeitern, der Schulleitung sowie allen Freunden und Förderern.
Die Deutsche Sprachschule hat über 40 Lehrerinnen und Lehrer, die jeden Samstag und Mittwoch fast genauso viele Klassen unterrichten: vom Kindergarten bis zu den Erwachsenen. Nicholas Polansky hat mit fünf von ihnen gesprochen.
Am 6. Mai fand an der GLC der erste Poetry Slam statt: Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 7 mit Deutsch als Muttersprache standen sich in einem Dichterwettstreit gegenüber. Es wurden selbst verfasste Gedichte, Essays und Kurzgeschichten vorgetragen und von einer Jury bewertet. Themen waren vor allem Schule, Fußball, Freundschaft und Natur.
Die Deutsche Sprachschule funktioniert nicht nur mit Lehrern und Schülern. Sehr viele Menschen werden gebraucht, damit der Schulbetrieb läuft. Hier stellen wir drei vor.