Eine ganze Zeitung erstellte die fünfte Klasse mit Deutsch als Erstsprache zum Herbst. Titel: Das Rote Blatt. Es gibt Rezepte, Sportberichte und einen Comic. Lest hier Auszüge.
Titelbild: Ofelia Z.
Eine ganze Zeitung erstellte die fünfte Klasse mit Deutsch als Erstsprache zum Herbst. Titel: Das Rote Blatt. Es gibt Rezepte, Sportberichte und einen Comic. Lest hier Auszüge.
Titelbild: Ofelia Z.
Die deutsche Sprache ist nicht leicht zu erlernen – besonders die Fälle haben es in sich. Die DSD2 Klasse von Talke Macfarland hat sich dem Problem auf poetische Art genähert.
Im vergangenen Sommer bin ich mit meiner Freundin Carolyn (21) für vier Wochen nach Deutschland gereist. Unsere Reise ging durch ganz Deutschland, vom Bodensee bis an die Ostsee, von Köln über Stuttgart bis nach Berlin. Heimaturlaub für mich, Ex-Pat, der jetzt schon seit zehn Jahren in den USA lebt, aber wichtiger noch, es war ihr erster Besuch in Deutschland. Auch wenn ihre Familie italienische und deutsche Wurzeln hat (wie fast jede 10. Person, die man in den USA trifft), hat sie das Land noch nie besucht. Sie war zwar schon in Italien, also war es nicht ihr erster Europatrip, aber ich dachte mir, dass es trotzdem interessant wäre zu hören, wie das gute alte Deutschland im Jahr 2017 so bei Erstbesuchern ankommt und habe ihr, wieder zurück in Denver, Colorado, einige Fragen gestellt.
Interview: Nils Bergmann (22, GLC Alumnus) / Featurefoto: Christina Bergmann
Die deutsche Sprache war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich bin in den USA geboren, habe deutsche Eltern und bin mit meinen Geschwistern in Columbia, Maryland aufgewachsen. Ich kann mir meine Kindheit ohne die Deutsche Sprachschule Washington D.C. nicht vorstellen.
Featurefoto und Text: Elena Osiander (GLC Alumna)
Schon Alexander Hamilton und Thomas Jefferson stritten über die Rolle der Bundesregierung in Washington, genauso wie Hillary Clinton und Donald Trump über Amerikas Rolle in der Welt stritten. Debatte ist amerikanisch: die Idee, dass man friedlich Meinungen ändern kann und dass man mit Hilfe von Argumenten und Fakten und nicht Waffen und Blut die großen Fragen der Zeit klären kann. Das Debattieren, das Ringen um Meinungen, gibt es auch an den Gymnasien und Mittelschulen Amerikas. Nicholas Polansky schildert seine Erfahrungen und erklärt die Regeln.
Featurefoto: pantid123 / Shutterstock.com
Im letzten Semester haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 mit Deutsch als Zweitsprache mit den vielen
„Till Eulenspiegel”-Geschichten befasst. Sie haben Geschichten gelesen und gehört, einen Film geschaut und diskutiert. Dann war die Aufgabe, entweder ein Bild mit einer Szene aus einer „Till Eulenspiegel“-Geschichte zu malen oder eine „Wortwolke“ zu gestalten, mit Wörtern, die in den Geschichten vorkommen. Hier ist eine Auswahl.
Featurebild: Nina N
Englisch ist in aller Munde. Wir joggen, facetimen und kaufen Coffee to go. Viele Deutsche finden das unheimlich, und sie befürchten, dass unsere Sprache schon bald verschwinden könnte. Daher stellt sich die Frage: Wie viel Englisch verträgt die deutsche Sprache?
Text: Emma Lenz Mann, Featurefoto: Shutterstock.com/Andrey Cherepanov
Wie erinnern wir an die Vergangenheit? In den USA wird diese Frage gerade diskutiert. Es geht dabei vor allem um Statuen, die an die Südstaaten-Generäle während des Bürgerkrieges erinnern. In Deutschland fragt man sich schon seit Jahrzehnten, wie man mit dem Holocaust umgehen soll. Die Nazis haben in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts Millionen Menschen getötet. Ein Künstler hatte eine Idee, wie man an sie in der Öffentlichkeit erinnert. Doch auch seine Idee ist umstritten.
Text und Featurefoto: Phillip Reeves
Am 24. September wird in Deutschland ein neues Parlament gewählt. Doch wie auch immer die Wahl ausgeht, Deutschlands Bundespräsident bleibt Frank-Walter Steinmeier von der SPD. Phillip Reeves stellt ihn vor.
Foto: Viet2001 (Viet-Hoang Nguyen)/Wikimedia Commons