DSD I-Diplom – ein wichtiger Nachweis der Deutschkenntnisse

Am Samstag, den 3. März 2018, gab es in der GLC viele fröhliche Gesichter. Grund dafür waren die Ergebnisse der DSD I Prüfung: Alle 21 Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung bestanden.

Text und Fotos: Joel Lev-Tov (16 Jahre)

Die Jugendlichen mussten sehr lange warten, um ihre Ergebnisse zu bekommen. Dafür gab es einen Grund: „Wir, die Schulleitung und die Fachlehrerin, setzen uns immer sehr für die Schülerinnen und Schüler ein“, erklärte Schulleiterin Kerstin Hopkins, „und einige Ergebnisse mussten erneut evaluiert werden.“ Aber Frau Hopkins fand: „Der Aufwand hat sich gelohnt: Alle Schülerinnen und Schüler haben bestanden!“

Warum das  DSD I so wichtig ist für die Zukunft? Frau Hopkins sagte: „Man braucht für alles, ob man studieren oder arbeiten möchte, irgend eine Art Abschluss.” Also ein Dokument, das beweist, dass man Deutsch sprechen kann. „Und das DSD I ist ein Dokument,” fuhr sie fort, „was eine schon recht hohe Niveaustufe an Deutsch bestätigt.” Die Schüler meinten, dass sie damit die Möglichkeit haben, in Deutschland an einem Studienkolleg studieren zu können.

Haben das DSDI bestanden: Alejandra G. (15 J), Nora T. (15), Kaya C. (14) Cecilia S. (14) (von links nach rechts), Foto: Joel Lev-Tov

Die Schülerinnen und Schüler fanden den Test stressig, aber waren erleichtert, dass das DSD I vorbei war. Die Lehrerin, Frau Cox, sah ihre Aufgabe darin, die Schüler davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, das Aufsätze schreiben zu üben.

Ebenfalls froh, dass er das DSDI-Diplom in der Tasche hat: Niklas S. (17) und Vater, Foto: Joel Lev-Tov

Auch der Unterschied zwischen dem DSD I und II ist manchen unklar. Frau Hopkins sagte, dass das DSD I einem erlaubt, in ein Studienkolleg (ähnlich zu einem amerikanischen prep college) in Deutschland zu gehen, während das DSD II einem erlaubt, sich direkt an einer deutschen Universität zu bewerben. Dagmar Tawil vom Vorstand der Deutschen Internationalen Schule sagte, dass das DSD I auf dem DSD II aufbaut.

Kerstin Hopkins (Direktorin der GLC) freut sich mit den Schülerinnen und Schülern bei der DSDI-Feier, foto: Joel Lev-Tov

Der Unterschied zwischen den jüngeren Klassen und den DSD-Klassen ist laut Fau Hopkins, dass man im DSD Kurs nicht mehr so viele Projekte machen kann, es geht mehr um die Grammatik und die verschiedenen Teile der DSD-Tests. Sie meinte, die Klassen wären etwas trockener und  akademischer.

Frau Tawil betonte auch, dass die GLC eine sehr hohe Erfolgsquote hat: Dieses Jahr haben alle Schüler auf B1 Level bestanden. Insgesamt ist seit 2014 ein deutlicher Trend nach oben in der Bestehensquote zu sehen.

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