Schulleiterin Kerstin Hopkins: Beliebt und immer in Bewegung

Kerstin Hopkins ist seit über 20 Jahren Schulleiterin der Deutschen Sprachschule. Es ist kaum zu glauben, aber sie kennt fast alle Schüler und ihre Familien. Deswegen ist sie auch unter den Schülern so beliebt. Besonders bei den Schülern, die an der DSD II Prüfung teilnehmen, ist sie berühmt für ihre Lieblingsfrage: “Warum?” Bei allen anderen Schülern ist sie berühmt für ihre Herzlichkeit und Interesse daran, wie es jedem geht. Joshua Caneva hat Frau Hopkins ein paar Fragen gestellt.

Fotos: Marion Meakem

Wie sind Sie auf die Schulleiterstelle gekommen?

Das ist eine lange, spannende Geschichte. Hier nur die Kurzversion: Nachdem ich die USA das erste Mal verlassen hatte und nach einem zweijährigen Aufenthalt in Hamburg wieder [in die USA] zurückkehren wollte, bekam ich das Angebot der Deutschen Sprachschule, als Assistentin der damaligen Schulleiterin einzusteigen. Nach längerem Überlegen nahm ich die Stelle an. Die Schulleiterin verließ dann nach einem Jahr die GLC und ich überlegte mir einen guten Businessplan und eine Strategie, mit der ich die GLC weiterführen wollte. Mit diesen Plänen und mit weiteren Unterlagen bewarb ich mich dann um die Stelle und siehe da…. es hat geklappt. Ich muss sagen, dass ich bereits 1990 einmal an der DSW vorbeigefahren bin, die deutsche und die amerikanische Fahne sah und mir sagte „hier werde ich eines Tages arbeiten“. Und so war es dann fünf Jahre später auch.

Haben Sie als Schulleiterin auch Ferien?

Ja klar! Nicht so lange wie unsere Schüler, denn besonders in den Sommerferien muss viel für das neue Schuljahr vorbereitet werden. Aber auch im Sommer bleiben mir meist drei Wochen nur für mich.

Waren Ihre Eltern auch Schulleiter?

Nein. In meiner Familie hatte nur meine Großmutter etwas mit Schule zu tun. Sie war Lehrerin.

Schulleiterin mit Sinn für Humor: Am 1. April 2017, so hatte Kerstin Hopkins den GLC-Lehrern erklärt, werde hoher Besuch erwartet, und sie bitte um angemessene Kleidung. Die Herren hielten sich dran – und dann hieß es: April, April Foto: Marion Meakem

Wenn ich Ihre Eltern fragen würde, wie Sie als Kind waren, was würden sie sagen?

Immer in Bewegung. Ich habe einen großen Bruder, mit dem ich schon als kleines Kind viel unterwegs war. Als Kind habe ich viel Sport getrieben. Immer schon habe ich viel gelacht und war eigentlich meist sehr glücklich. Meine Mutter würde sagen, dass ich schon als Baby sehr eigen war, d.h. ich wollte Dinge auf meine besondere Art. Sie würde aber auch sagen, dass ich immer lieb und pflegeleicht war. Besonders allerdings beim Essen und beim Dekorieren meines Zimmer hatte ich besondere Vorstellungen.

Schulleiterin Kerstin Hopkins Foto: Marion Meakem

Ist Deutsch Ihre Muttersprache?

Ja.  

Wann und wo haben Sie Englisch gelernt?

Erst einmal in der Schule, aber so richtig fließend dann hier in den USA.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Wenn es geht, meine Hobbies betreiben, meine Familie in Deutschland besuchen, im Garten arbeiten oder in das Fitness-Studio gehen. Es ist einfach toll, im Sommer spät abends am Lincoln Memorial zu sitzen oder mit dem Fahrrad von meinem Haus nach Mount Vernon zu fahren. Ich bin dort seit 23 Jahren als „Volunteer“ tätig. Besonders als „Big Sister“ im „Big Brother Big Sister Program“. Leider bleibt nicht genug Freizeit, um alle Hobbies regelmäßig zu betreiben.

Was für Hobbies haben Sie?

Ich reise gerne in meine Lieblingsstadt Rom und in andere aufregende Länder dieser Erde. Ansonsten bin ich gerne in der Natur, ganz besonders an der Nordsee in Deutschland (wenn das Wetter schön ist) oder in der Washingtoner Gegend. Ich liebe das Shenandoah Valley. Kochen mit Freunden macht viel Freude und wenn es die Gesundheit zulässt, Sport aller Art. Meine Lieblingsfreizeitbeschäftigung: Jetski fahren.

Sie haben früher Handball gespielt, auf welchem Niveau?

Oberliga und Norddeutsche Auswahlmannschaften.

Was für ein Auto fahren Sie?

Einen Audi Q5.

Haben Sie Haustiere?  

Einen 25-pfündigen, 15 Jahre alten total genialen Kater namens Willie, den ich von einer meiner Schülerinnen geerbt hatte, als er sechs Wochen alt war.

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