Demografischer Wandel in Deutschland

Demografischer Wandel ist die Veränderung in der Bevölkerung über die Jahre in den Altersklassen. Die Demografische Entwicklung ist am besten wenn es am meisten junge Bevölkerung gibt und am wenigsten alte Bevölkerung.

In Deutschland haben die Forscher vorhergesagt das es in den nächsten Jahren mehr und mehr ältere Menschen geben wird und dass es weniger junge Menschen geben wird. Das schafft Probleme.

Dominic Caneva, 18 Jahre

Die Demografie in Deutschland hat sich über die Jahre sehr verändert, zurzeit gibt es viel mehr alte Leute als jüngere. 2012 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass im Jahr 2060 jeder dritter Mensch in Deutschland 65 Jahre oder älter sein wird.

„Jüngere Menschen müssen sich auf eine veränderte und längere Arbeitsbiografie einstellen, während ältere Menschen eine neue und verantwortlichere Rolle in Familie und Gesellschaft spielen werden“, sagt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundesregierung unterstützt daher die Forschung darüber, wann Menschen in Rente gehen können und wie sie sich es vorstellen.

Jeder Mensch ist im Verlauf seines Lebens zunächst Empfänger, dann Unterstützer und schließlich wieder Empfänger der Leistungen von anderen und von anderen Generationen: Als Kind verlässt man sich auf die Eltern, wenn man älter ist, dann verlässt man sich auf sich selbst. Wenn man noch älter ist, verlässt man sich wieder auf die Familie – seine Kinder – wenn es um Hilfe im Haus oder Einkaufen geht.

Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass immer mehr Menschen nicht nur mit Mitgliedern der Generationen ihrer Eltern und Großeltern, sondern auch mit den Urgroßeltern zusammenleben und für sie sorgen müssen. In Zukunft wird es dadurch immer weniger Menschen geben, die arbeiten können. Und auch die Zahl der Kinder wird abnehmen, weil die Menschen nicht genug Geld verdienen. Die Zahl der Armen wird steigen.

Wie kann man dieses Problem lösen?

„Erstens müssen wir uns anstrengen, damit die im internationalen Vergleich niedrige deutsche Erwerbsquote trotz des demographischen Wandels ansteigt, indem jüngere Menschen früher in den Beruf eintreten, mehr Frauen Familie und Beruf miteinander vereinbaren können und wir die Menschen nicht schon mit Anfang 60 in den Ruhestand schicken“ sagt Prof. Dr. Axel Börsch-Supan. Das bedeutet, dass jüngere Menschen früher arbeiten sollten und später in den Ruhestand gehen. Und mehr Frauen sollen arbeiten können.

„Die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen wird sich bis 2029, wenn die Rente mit 67 voll eingeführt sein wird, um drei Jahre erhöhen, die Arbeitsphase jedoch nur um zwei: die Rente mit 67 bedeutet also ein um ein Jahr längeren Rentenbezug und keine Rentenkürzung.“ Das heißt: Die Menschen arbeiten länger, leben aber auch länger.

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