Sprache ist auch wichtig, um für Produkte zu werben. Das konnten wir im Planet Word Museum in Washington D.C. selbst ausprobieren.
Text: Alexander L. (15), Daniel Breuer (14), Emilio D. (17)
Foto: Emilio D. (Monitor im Planet Word Museum)
Wir haben gelernt, wie Werbung genutzt wird, um Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen. Es gibt fünf Hauptmethoden, die Unternehmen einsetzen, um potenzielle Kunden anzulocken: Wörter mit doppelter Bedeutung, Wortspiele, Provokation, verdrehte Sprichwörter und Markenpersönlichkeit.
Die Methode der Wörter mit doppelter Bedeutung bezieht sich auf die Verwendung von Homonymen oder Doppeldeutigkeiten, um beim Kunden eine Assoziation mit dem Produkt zu erzeugen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Slogan „Nothing runs like a Deere“, der die Assoziation von Schnelligkeit wie ein Reh (Englisch: deer), aber mit Deere, dem Namen des Unternehmens, herstellt.
Wortspiele sind häufig genutzte Technik in der Werbung. Ein Beispiel hierfür, das wir im Planet Word Museum erstellt haben, ist die Verwendung des Wortspiels „Fjord Ahead“ für eine (fiktive) Firma namens „Fjord“, was sich „auf forge ahead“ bezieht, was „voranschreiten/ wir machen vor keinen Schwierigkeiten Halt“ bedeutet.
Noch eine Werbung, die wir gemacht haben, heißt „Which magazine do you want to see in school.“ Diese Werbung funktioniert in Amerika, weil es da sehr viele Waffen gibt. Magazin bedeutet Zeitschrift, aber Zeitschrift könnte auch das Magazin der Waffentechnik bedeuten. Diese Doppelbedeutung kann die Aussage der Werbung verstärken.
Ein Beispiel eines deutschen Werbeslogans hierzu wäre: „Wir möchten Sie auf die Palme bringen“, eine Werbung von LTU, einer ehemaligen deutschen Fluggesellschaft. Die Werbung hat eine doppelte Bedeutung. Es bedeutet, dass sie uns in die Ferien schicken wollen, aber es bedeutet auch, dass sie uns nerven.

Ein Gedanke zu „Werbung und Sprache“